
Der Film, erstmals ausser Konkurrenz an der Biennale von Venedig 2020 vorgestellt, wird in Genf gezeigt, im Kino CINELUX
Paolo Conte ist einer der grössten Besinger der italienischen Provinz und darüber hinaus, weltweit. Seine Lieder bilden eine Vorstellungswelt aus den Schattierungen der Seele, des Klangs und der Poesie. Sie sind eine Art Kurzfilm, der ein Eigenleben zu führen vermag, denn Conte nimmt dich „Via con Me“ (Komm mit mir fort) mit und bezaubert dich mit einem Spektakel bunter Kunst. Der Film erzählt eine vielseitige Persönlichkeit durch fast fünfzig Jahre Karriere hindurch. Ein idealer Weg, ein Geflecht aus Versen und Musik durch die Lieder, die Konzerte, die Freunde und die Überlegungen des Künstlers.
Im Film gibt es Beiträge und Worte der Hommage von vielen Freunden und Weggefährten wie: Roberto Benigni, Vinicio Capossela, Caterina Caselli, Francesco De Gregori, Stefano Bollani, Pupi Avati, Luca Zingaretti, Renzo Arbore, Vincenzo Mollica, Lorenzo Jovanotti.
Der Regisseur, Giorgio Verdelli, hat den Schatz aus Contes persönlichem Archiv genutzt und ihn mit eigens erstelltem Material verbunden: Interviews und Aufnahmen der internationalen Tourneen. Durch diese Bilder dringt der Dokumentarfilm in die Verse der Lieder vor, auch jener, die für die unterschiedlichsten Interpreten geschrieben wurden (Adriano Celentano, Enzo Jannacci, Bruno Lauzi), ebenso wie in die persönlichen Leidenschaften des Künstlers: den Jazz, die Rätsel, die Malerei, das Recht, das Kino. Es ist eine fortwährende Entdeckung zwischen Bekanntem und Unveröffentlichtem, aussergewöhnlichen Versen und Liedern, also der einzigartigen Welt von Paolo Conte.
Dieser Dokumentarfilm ist ein Weg, um ein wichtiges Stück unseres emotionalen Erlebens zu erzählen, durch die unendlichen gefühlsmässigen Dimensionen, die Contes Lieder in unserer Vorstellungswelt angenommen haben. Besondere Sorgfalt galt dem Einsatz der Musik in den Interviews und in den Panoramaaufnahmen.
Einige Elemente des Films stellen wichtige Wendepunkte in der Musik und der Persönlichkeit des Künstlers dar, wie La Topolino amaranto (der amarantrote Fiat Topolino), Sinnbild für die Rolle der Erinnerung in Contes Kunst, für den unaufhörlichen Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Am Ursprung des Projekts steht ein langes Interview mit Conte, in dem die Erzählungen von Figuren, Liedern und menschlichen Geschichten Zärtlichkeit und Ironie vermischen.
Kino: CINELUX, Bd de Saint-Georges 8, 1205 Genf
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Telefon: +41 22 329 45 02
E-Mail: contact@cinelux.ch