Der Dantedì, der Tag, der Dante Alighieri gewidmet ist, wird am Montag, 25. März 2024, in den grössten Schweizer Städten gefeiert. Mit dabei sind Genf, Lausanne, Bern, Zürich und Lugano.
Das Datum wurde von der Forschung als jener Tag bestimmt, an dem Dante seine jenseitige Reise durch die Göttliche Komödie ideell begonnen hat. Der Gedenktag, der 2020 mit einer Direktive des Ministerrats auf Vorschlag des Ministers für Kulturgüter, kulturelle Aktivitäten und Tourismus Franceschini eingeführt wurde, ist die Gelegenheit, an das Genie Dantes zu erinnern, in Italien und in der Welt, mit sehr zahlreichen Initiativen, an denen Schulen, Schülerinnen und Schüler sowie Kulturinstitutionen stark beteiligt sind. Gut 700 Jahre nach dem Tod des Dichters steht seine Gestalt für die Einheit des Landes, für das Wesen der italienischen Sprache und damit für die Idee Italiens selbst.
Am 25. März jedes Jahres wird der „Dantedì“ begangen, ein nationaler Tag zu Ehren von Dante Alighieri: Das Datum entspricht jenem Tag des Jahres 1300, an dem sich Dante der Überlieferung nach im „dunklen Wald“ verirrt. Ziel des Tages ist es, die aussergewöhnliche kulturelle, bürgerliche und politische, vor allem aber menschliche und geistige Aktualität Dantes wiederzuentdecken, eines universalen Autors, zeitlos, ja ewig.

In der Schweiz organisiert die Italienische Botschaft in Bern zusammen mit ihrem Konsularnetz und in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut die Vorführung des neuen Films „Dante“ von Pupi Avati. Spricht die Göttliche Komödie noch zu unseren Landsleuten? Der Dantedì vom kommenden 25. März ist eine grosse Gelegenheit, den grossen Dichter und sein Werk dank der Kraft des Kinos weiter zu feiern.




