
Das Leben und das Werk der Pädagogin Maria Montessori, die sich 1889 als erste Frau für ein Medizinstudium einschrieb und den Schulunterricht mit ihrer pädagogischen „Methode“ revolutionierte, die auch ins Ausland exportiert wurde.
Wettbewerb >> Gewinnen Sie 5x2 Kinotickets
Der Wettbewerb endet am 15.03.2024 um 12.00 Uhr
(Es werden 5 Gewinnerinnen und Gewinner gezogen, die je 2 Gratiseintritte erhalten. Die Tickets werden per Post verschickt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt.)
Als herausragende Persönlichkeit des italienischen 20. Jahrhunderts ist die Gestalt der bekannten Pädagogin nicht nur mit der pädagogischen Methode verbunden, die ihren Namen trägt, sondern auch mit dem bemerkenswerten menschlichen Beispiel, das sie im Bereich der sozialen Rechte gegeben hat. Das macht aus ihr nicht zwangsläufig eine Ikone eines harten, kompromisslosen Feminismus, doch in dieser Arbeit wird sie streckenweise so dargestellt (etwa wenn sie behauptet, die Männer seien den Frauen unterlegen, weil alle harten Arbeiten ausdrücklich weiblich seien: Kinder gebären, Kinder erziehen usw.), was ihre intellektuelle und moralische Tragweite schmälert, um die Aura einer positiven Heldin zu stärken, die Opfer von Bosheit und übler Nachrede ist.
Der Film ist eine erzählte Biografie mit fiktionalen Einschüben unter der Regie von Léa Todorov, mit Leila Bekhti an der Seite von Trinca in der Besetzung: Die Regisseurin nutzt die Begegnung von Maria Montessori und Lili d'Alengy, einer angesehenen Pariserin, die ein als beschämend geltendes Geheimnis hat: eine Tochter mit Behinderung, Tina, die sie zu Hause versteckt hält, um ihre Karriere und ihre gesellschaftliche Stellung zu schützen.
1900. Lili d'Alengy, Pariser Edelkurtisane, flieht aus der französischen Hauptstadt, um ihre Tochter mit kognitiver Beeinträchtigung zu verbergen. In Rom angekommen, wird ihr Leben durch die Begegnung mit einer Ärztin auf den Kopf gestellt, die eine Lernmethode für Kinder mit Schwierigkeiten entwickelt hat: Maria Montessori. Doch gerade sie, die öffentlich eine neue, moderne und emanzipierte Rolle der Frau verkörpert und verteidigt, wird den Preis für ihre Kämpfe zahlen müssen: eine Mutterschaft ausserhalb der Ehe, die verborgen bleibt, um keinen Skandal auszulösen.

MARIA MONTESSORI von Léa Todorov
In der Schweiz läuft der Film in den folgenden Städten an:
BADEN: Sterk
BASEL: Atelier – Kult Kino
BERN: Movie
BIEL: Lido
BRUGG: Odeon
CHUR: Studio
DÜBENDORF: Orion
EINSIEDELN: Cineboxx
FRIENSTEIN: Neues Kino
LUZERN: Bourbaki
SCHAFFHAUSEN: Scala
SOLOTHURN: Kino im Uferbau
ST. GALLEN: Kinok
USTER: Qtopia
UZWIL: City
WINTERTHUR: Loge
ZÜRICH: Arthouse Movie; Frame