Alfonso Signorini (Mailand, 7. April 1964) ist ein italienischer Journalist, Fernsehmoderator, Autor und Theaterregisseur. Als führende Figur des Klatschjournalismus und der Unterhaltung ist er für die Leitung der Wochenzeitschrift Chi und die Moderation der Reality-Show Grande Fratello VIP auf Canale 5 bekannt. Seine Karriere umfasst Journalismus, Fernsehen, Radio und Opernregie.
Wichtigste Daten
- Geburt: 7. April 1964, Mailand
- Ausbildung: Abschluss in mittelalterlicher und humanistischer Philologie, Università Cattolica in Mailand
- Bekannte Rollen: Editorialdirektor von Chi (2006–2023); Moderator von Grande Fratello VIP (seit 2020)
- Lebenspartner: Paolo Galimberti
- Veröffentlichte Bücher: über 12, darunter Biografien und Romane
Ausbildung und journalistische Karriere
Signorini unterrichtete klassische Fächer, bevor er sich dem Journalismus zuwandte. Er begann als Mitarbeiter von La Provincia di Como und Corriere della Sera, trat dann von der Gründung an in die Redaktion von Chi ein und tat sich mit Exklusivmeldungen der Klatschpresse hervor, etwa zur Beziehung zwischen Luciano Pavarotti und Nicoletta Mantovani. 2006 wurde er Direktor der Wochenzeitschrift und trug zu ihrem Erfolg als führendem Klatschmagazin Italiens bei.
Fernseh- und Radiotätigkeit
Ab 2002 wirkte er bei Chiambretti c’è mit und wurde Kommentator bei L’isola dei famosi und Verissimo. Er erdachte und moderierte Kalispéra! (2010–2011) und führt seit 2020 durch Grande Fratello VIP, eine Rolle, die seine Popularität gefestigt hat. Zehn Jahre lang moderierte er auf Radio Monte Carlo die Alfonso Signorini Show.
Opernregie und schriftstellerische Tätigkeit
Als leidenschaftlicher Opernliebhaber inszenierte er Werke wie Turandot, La Bohème, Tosca und Simon Boccanegra an italienischen und internationalen Theatern. Als Autor veröffentlichte er Biografien über Maria Callas (Troppo fiera, troppo fragile) und Coco Chanel sowie Romane, die von historischen Persönlichkeiten inspiriert sind.




