In der Welt des Schweizer Kartsports trägt der Nachname Epifanio eine Geschichte mit sich, die über die Resultate auf der Piste hinausgeht. Romeo, elf Jahre alt, ist der jüngere Bruder von Elia Epifanio, dem jungen Piloten, der 2023 an einer Sepsis verstarb, als seine Karriere gerade erst aufgeblüht war. Romeo begann mit fünf Jahren zu fahren, oft Seite an Seite mit Elia. Diese informelle Schule aus gemeinsamen Trainings und brüderlichem Wettkampf ist in ihm geblieben.
Von der Super Mini in die OK Junior
Dieses Jahr hat Romeo einen wichtigen Sprung gemacht: von der Kategorie Super Mini in die OK Junior der Schweizer Kart-Meisterschaft. Das ist kein banaler Schritt. Die OK Junior verlangt eine präzise Fahrweise und eine gute körperliche Vorbereitung; die Karts sind grösser, die Motoren stärker, die Fehlermargen enger. Romeo gehört zu den jüngsten Piloten in der Startaufstellung, was seine Anpassung umso bedeutender macht.
Die ersten beiden Saisonrennen haben bereits ermutigende Signale geliefert. Das erklärte Ziel für diese Saison ist es, Vertrauen zum Fahrzeug aufzubauen und die Rhythmen der nationalen Meisterschaft zu verstehen, eine solide Basis, bevor die Messlatte höher gelegt wird.

Über die Schweizer Grenzen hinaus
Das Programm sieht auch internationale Teilnahmen vor: Rennen der WSK-Serie und der Rok-Meisterschaft, die zu den kompetitivsten Serien der Kategorie gehören. Erfahrungen, die dazu dienen werden, sein Niveau ausserhalb der nationalen Komfortzone zu messen und sein Wachstum zu beschleunigen.





