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„Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti am Grand Théâtre in Genf

Vom 17. Dezember bis zum 29. Dezember steht „Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti mit sechs Vorstellungen auf der Bühne des Grand Théâtre in Genf
„Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti am Grand Théâtre in Genf
November 15, 2022
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„Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti am Grand Théâtre in Genf

Mit Maria Stuarda setzt das Grand Théâtre in Genf die Erkundung der faszinierenden Tudor-Dynastie fort, wie sie Gaetano Donizetti sah, der berühmte italienische Komponist, 1797 in Bergamo geboren und einer der grössten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts. Mariame Clément, Regisseurin der Produktion, zieht die Fäden der Machtintrigen, für die sich die beiden französischsprachigen Hauptstimmen anbieten: Stéphanie d'Oustrac in der Rolle der Maria Stuarda und Elsa Dreisig in der Rolle der Elisabetta. Die musikalische Leitung liegt beim jungen Maestro Andrea Sanguineti. Der italienische Dirigent, kürzlich zum Musikdirektor des Alto-Musiktheaters und der Essener Philharmonie ernannt, wird die rhetorischen Akzente des „Bel Canto“ dirigieren.

Gaetano Donizetti hat sich oft vom tragischen Schicksal der grossen Gestalten der englischen Renaissance inspirieren lassen. Elisabetta bewegt sich zwischen Liebhabern, Anhängern und Hofintrigen. Sie wird als Siegerin daraus hervorgehen, aber zu welchem Preis? Maria Stuarda, die vollkommene Frau, wird geopfert werden.

Grand Théâtre Genf „Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti
HANDLUNG DER OPER

Erster Akt
Elisabetta kündigt ihre künftige Vermählung mit dem König von Frankreich an, um das Reich zu stärken. Talbot nutzt ihre gute Laune, um ein heikles Thema anzusprechen: Maria Stuarda. Talbot bittet die Königin um die Freilassung der armen Schottin, die des Hochverrats beschuldigt und in einem Schloss mitten im Wald gefangen gehalten wird. Cecil, der grosse Schatzmeister, drängt die Königin dagegen, kein Erbarmen zu zeigen. Die Königin ist unschlüssig: Sie weiss, dass Maria den Mann liebt, den auch sie selbst liebt, Roberto Leicester. Maria, eingeschlossen im Schloss von Forteringa, erinnert sich an die schönen Momente ihrer Kindheit in Frankreich mit ihrer Amme Anna. Ihre Ruhe wird vom Klang der Jagdhörner gestört. Leicester trifft ein und erklärt Maria, dass die Jagd für Elisabetta nur ein Vorwand ist, um sie zu sehen. Roberto fordert sie auf, vor der Königin ruhig zu bleiben.

Zweiter Akt
Elisabetta ist in ihren Gemächern unschlüssig, ob sie das Todesurteil gegen die Stuart anordnen soll, wie Cecil ihr unablässig rät. Die Ankunft Leicesters entfacht in ihr die Eifersucht, und die Bitten des Geliebten vermögen sie nicht von ihrem Vorhaben abzubringen. Im Schloss fürchtet Maria, die Königin könnte sich an Leicester rächen, und in diesem Augenblick treffen Talbot und Cecil ein, um ihr das Urteil zu bestätigen. Maria lehnt es ab, einem protestantischen Pfarrer zu beichten, wie Cecil es ihr anbietet, denn sie ist katholisch. Allein mit Talbot geblieben, beichtet Maria alle ihre Sünden

Maria soll enthauptet werden: Die Angehörigen und Anna warten darauf, sie ein letztes Mal zu sehen. Maria erscheint und bittet alle, für ihre Seele zu beten. Der erste Kanonenschuss kündigt Cecil an, der Maria nach ihrem letzten Wunsch fragt: Die Königin bittet nur darum, Anna auf dem Schafott an ihrer Seite zu haben. Leicester tritt wütend ein und verflucht den ungerechten Tod der Geliebten: Maria fleht ihn an zu verzeihen, so wie sie ihren Mördern verziehen hat, und schreitet zum Schafott.

MARIA STUARDA von GAETANO DONIZETTI

Auf der Bühne des Grand Théâtre in Genf
Vom 17. Dezember bis zum 29. Dezember mit 6 Terminen

Samstag, 17. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Montag, 19. Dezember, 19.30 Uhr
Mittwoch, 21. Dezember, 19.30 Uhr
Freitag, 23. Dezember, 19.30 Uhr
Montag, 26. Dezember, 15.00 Uhr
Donnerstag, 29. Dezember, 19.30 Uhr
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