
Die grossen Opern von Giuseppe Verdi kehren mit der ihm gewidmeten Gala in die Schweiz zurück: vier Abende zwischen Weihnachten und Neujahr, an denen die beliebtesten Szenen des verdianischen Repertoires auf die Bühne kommen. Die Produktion der Opera Polska gastiert zwischen dem 27. und dem 30. Dezember 2026 in Zürich, Basel, Genf und Olten, mit komplettem Orchester, Chor, Solisten, Bühnenbild und Kostümen.
Das Programm versammelt die Arien, Duette und grossen Ensembles, die Verdis Theater unsterblich gemacht haben. Es reicht von den Chören aus Nabucco über das Drama von Rigoletto und die Tragödie von Der Troubadour bis zur Leidenschaft von La Traviata und zum Prunk von Aida, mit einem Abstecher auch zu den Sizilianischen Vespern. Nicht fehlen dürfen die beiden vielleicht bekanntesten Stücke des gesamten Opernschaffens des 19. Jahrhunderts: der Chor „Va pensiero“, der bereits 1842 zur inoffiziellen Hymne Italiens geworden war, und der Triumphmarsch aus Aida. Bühnenbild, Kostüme und originale Choreografien runden eine Aufführung ab, die dem Publikum in Erinnerung bleiben soll.
Stimme und Klang verleiht dieser Reise durch die italienische Oper die Opera Polska, die grosse Opernkompanie, die 1989 von Maestro Marek Tracz in Zusammenarbeit mit dem Fernsehen von Breslau gegründet wurde. Orchester und Chor vereinen einige der besten Musiker und Sänger der grossen polnischen Opernhäuser und anderer Länder. Die musikalische Leitung der Schweizer Tournee liegt bei Marcin Wolniewski.

Nur wenige italienische Musiker haben ein so reiches Erbe hinterlassen wie Giuseppe Verdi. Seine Heldinnen, von Violetta Valéry bis Aida, verkörpern zugleich Liebe und Tragödie, während seine Musik zwischen Lyrik, Leidenschaft und einem Hauch von Ironie wechselt. Verdi war auch dem Schicksal seines Landes tief verbunden und wurde 1874 zum Senator des Königreichs Italien ernannt. Einem Freund schrieb er einen berühmt gebliebenen Satz: „Das Wahre kopieren ist vielleicht eine gute Sache, aber das Wahre erfinden ist besser, viel besser.“ Worte, welche die Wahrheit der Gefühle gut beschreiben, die seine Figuren bis heute durchzieht.
Die Aufführung hat auf verschiedenen europäischen Bühnen Anklang gefunden. Zeitungen wie der Münchner Merkur und die Süddeutsche Zeitung beschrieben sie als grossartiges Opernereignis, weit mehr als ein herkömmliches Konzert, das dem Publikum szenische Illusion, Humor und beste Unterhaltung schenkt. Besonders gelobt wurden die Qualität der Solisten und die Kraft des Chores, die bei vollem Saal mit langem Applaus bedacht wurden.
Sonntag, 27. Dezember 2026 - Tonhalle Zürich
Montag, 28. Dezember 2026 - Stadtcasino Basel
Dienstag, 29. Dezember 2026 - Victoria Hall Genf
Mittwoch, 30. Dezember 2026 - Stadttheater Olten
Tickets erhältlich auf: actnews.ch