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Gestern Abend hat der Maestro Ludovico Einaudi Zürich eine Darbietung ohne Vorbild im prestigeträchtigen Hallenstadion geschenkt. Ein mit Spannung erwarteter Anlass, so sehr, dass er bereits fünf Monate im Voraus ausverkauft war. Der international gefeierte italienische Pianist hat das Publikum mit seiner Musik verzaubert, die in Welten voller Träume und weiter Schönheit entführt. Einaudi, begleitet von seinem Orchester, hat den Abend in eine Reise für die Sinne verwandelt und die Zuhörerinnen und Zuhörer in Klanglandschaften von aussergewöhnlicher Klarheit und Ruhe eintauchen lassen. Seine Kompositionen, berühmt für ihre minimalistische Schlichtheit und ihre Fähigkeit, lebendige Bilder heraufzubeschwören, haben eine musikalische Synästhesie geboten, die einzigartig in ihrer Art ist.
Auch als talentierter Komponist von Filmmusik bekannt, hat Einaudi mit seinen Arbeiten für Filme wie „Intouchables“, „Samba“, „Nomadland“ und „The Father“ weltweit Erfolg gefeiert. Trotz der internationalen Anerkennung ist der bescheidene und umgängliche Mailänder Musiker mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben und überrascht weiterhin mit seiner unglaublichen Kreativität.
Das Konzert von gestern hat einmal mehr bestätigt, warum Einaudi als wahre Ikone der italienischen und weltweiten Musik gilt. Seine Musik, eine perfekte Begleiterin bewegter Bilder, hat das Hallenstadion mit einer vibrierenden Energie und einer spürbaren Ergriffenheit erfüllt und das Zürcher Publikum in einer ekstatischen Stille zurückgelassen.