
„Su di noi nemmeno una nuvola, su di noi l'amore è una favola“ singt das Publikum des Volkshauses vor der Bühne, auf der sich ein energiegeladener Enzo Ghinazzi, Künstlername Pupo, präsentiert. Und es ist tatsächlich ein Märchen, das seine Fans erleben, die herbeigeeilt sind, um ihn nach so vielen Jahren wieder in der Schweiz zu sehen: Jahre, in denen Pupo nie stehengeblieben ist und bewiesen hat, ein vielseitiger Künstler zu sein, der sich mit Erfolg in die Rollen des Sängers, Schriftstellers, Moderators, Synchronsprechers und Kommentators zwischen Bühnen und Fernsehstudios eingefügt hat. Keine einzige Wolke? Doch, die Gewitterwolken hat Pupo in seiner Karriere durchaus erlebt.
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Und er gibt es, mit einer Prise Ironie, auch von der Bühne des Volkshauses zu, was dazu führt, dass er für die Aufrichtigkeit, mit der er sich im Saal zeigt, noch mehr geschätzt wird. Es geht um viele Jahre voller Erfolge, um die 80er-Jahre natürlich, aber auch um aktuellere und für den Autor bedeutsamere Lieder wie „Porno contro amore“. Pupo, im Rücken zahlreiche Fotos seiner Karriere, die ihn mit Freunden und Künstlern zeigen, die ihn all die Zeit begleitet haben, wird für das Publikum zu einem Fährmann, der von „ciao“ über „Santa Maria Novella“ und „Gelato al cioccolato“ bis zum berühmten „Su di noi“ unserer Tage seine Fans durch die Zeit reisen lässt und die Herzen der vielen Italiener wärmt, die in den Reihen eines vollständig ausverkauften Theaters sitzen.