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Tourismus

Von Zürich nach Rimini im Zug ohne Umsteigen: der neue Sommer-Eurocity startet

Vereinbarung zwischen Trenitalia und den Schweizerischen Bundesbahnen für eine Direktverbindung an die Riviera mit Halten in der Emilia Romagna. Ein neuer Eurocity verbindet vom 30.05.2026 bis 05.10.2026 täglich Zürich und Rimini
Von Zürich nach Rimini im Zug ohne Umsteigen: der neue Sommer-Eurocity startet
March 3, 2026
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Von Zürich nach Rimini im Zug ohne Umsteigen: der neue Sommer-Eurocity startet

Vom 30.05.2026 bis zum 05.10.2026 verkehrt ein neuer Direktzug zwischen Zürich und Rimini, konzipiert für die Sommersaison und gedacht für alle, die die Riviera ohne Umsteigen erreichen möchten. Jeden Tag verbindet eine Eurocity-Verbindung die Schweiz mit der romagnolischen Küste und durchquert dabei das gesamte Gebiet der Emilia Romagna.

Das Angebot ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Trenitalia und den Schweizerischen Bundesbahnen und stellt einen weiteren Schritt zur Stärkung der internationalen Verbindungen zu einem der meistbesuchten Reiseziele des italienischen Sommers dar.

In Richtung Rimini ist die Abfahrt in Zürich um 10.33 Uhr vorgesehen, die Ankunft um 18.23 Uhr. Die Rückfahrt startet um 9.52 Uhr, mit Ankunft in der Schweiz um 17.27 Uhr. Entlang der Strecke sind Halte in wichtigen Städten der Emilia Romagna wie Bologna, Modena, Reggio Emilia, Parma, Piacenza, Faenza, Forlì und Cesena vorgesehen, dazu die Schweizer Halte in Lugano, Bellinzona und Chiasso.

Die Initiative wurde von der Region Emilia Romagna positiv aufgenommen. Tourismus-Assessorin Roberta Frisoni hob hervor, dass neben der historischen Verbindung München Rimini nun auch die Strecke aus der Schweiz hinzukommt, die als strategisches Einzugsgebiet für den regionalen Tourismus gilt. Die Region ist auf dem Schweizer Markt bereits mit TV-Werbekampagnen und in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter RailTour Suisse aktiv.

Laut Frisoni stellt die Ankunft des neuen Zuges eine Chance dar, die die Gebiete zu nutzen wissen müssen, indem sie gezielte Dienstleistungen und Angebote für das Schweizer Publikum entwickeln. Zu den Stärken zählen die über zwanzig regionalen Radwege, der Circuito dei Cammini und Projekte wie A’Spass von Visit Romagna, die die Riviera mit dem Hinterland verbinden sollen.

Auch der Bürgermeister von Rimini, Jamil Sadegholvaad, bezeichnete die Verbindung als strategisch, um die Besucherströme aus einem der ertragreichsten Märkte, zusammen mit Deutschland und Österreich, zu festigen. Die Ankündigung kommt in einer positiven Phase für das Gebiet, das in den vergangenen Tagen auch den Ausbau der Flüge durch Ryanair verzeichnet hat, was die internationale Erreichbarkeit der Riviera der Romagna weiter stärkt.

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